Im Kampf gegen Rechtsextremismus, fanatischen Nationalismus und Rassismus, der sich in Franken und der Oberpfalz breit gemacht hat und immer noch neuen  Nährboden findet, kommt den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Schlüsselrolle zu. Wie sie diese ausfüllen können, zeigt das neue  Handlungsprogramm der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion.

DAS AKTUALISIERTE HANDLUNGSPROGRAMM zum Download

Wir sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit.

Kurzinformation

Franken und insbesondere die Metropolregion Nürnberg sind zu einem „beliebten“ Aktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen geworden. Sie versuchen, ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und ihre menschenverachtende Ideologie zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen. 
Jede Kommune in der Metropolregion kann unvermittelt und unvorbereitet von rechtsextremistischen Aktivitäten betroffen werden. Dieser Entwicklung muss mit aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Deshalb sind alle Kommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen aufgerufen, sich den Rechtsextremisten mit ihrer verfassungsfeindlichen Agitation entgegenzustellen. Ein klares öffentliches Eintreten für Vielfalt und Menschenrechte sind wichtige Signale dafür, dass wir in der Metropolregion unsere demokratischen Werte entschlossen verteidigen.

Gründung der Allianz

Am 19. März 2009 wurde auf Initiative des  Menschenrechtsbüros und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken e.V. / Ansbach Stadt und Landkreis im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ gegründet und ein erstes Handlungsprogramm als Arbeitsgrundlage vorgelegt.

Weitere Informationen über die Gründungsversammlung befinden sich  unter...

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„Der III. Weg“ versendet Schmähkarten an Demokratinnen und Demokraten

Die Allianz gegen Rechtsextremismus hat einen Offenen Brief als Antwort auf die Schmähkarten des „III. Weges“ verfasst. Nicht akzeptabel ist der Versuch, durch gezielte personenbezogene Recherche und personalisierte Angriffe ein Klima der Angst insbesondere bei engagierten Privatleuten zu schüren. Der „III. Weg“ kann die Zuschüsse, welche auf ihren Ausreiseaufforderungen versprochen werden, gerne auf das Konto des Opferfonds der Allianz überweisen. „Es würde dann den angedachten Zweck erfüllen und den vom Hass des „III. Weges“ Betroffenen zu Gute kommen“, so der Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus Stephan Doll. Er führt fort: „Diese durch die rechtsextreme Gruppe finanzierte Erholung würde die Betroffenen im weiteren Kampf für die Menschenwürde und die Demokratie sicher stärken.“

Die massive Einschüchterung und unterschwellige Bedrohung zeigt mehr als deutlich, dass ein Verbotsverfahren des „III. Weg“ als Nachfolgeorganisation des „Freien Netz Süd“ unbedingt auf den Weg gebracht werden muss. „Wir fordern Innenminister Herrmann auf, sich für ein solches Verbotsverfahren einzusetzen!“, so Stephan Doll.

Betroffene Privatpersonen, welche diese unsägliche Ausreiseaufforderung erhalten haben, können sich gerne bei der Allianz gegen Rechtsextremismus melden. Die Allianz bietet eine Gesprächsplattform sowie vertrauliche Unterstützung im Umgang mit diesen Bedrohungen an.

Offener Brief

Pressemitteilung vom 26.04.2016

„Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes – Nein zum Rechtsextremismus“

Rechtsextremismus verleugnet und verletzt wesentliche christliche Grundsätze, das hat die Landessynode in Ansbach in einer Erklärung zum Rechtsextremismus einstimmig beschlossen. 

„Haltungen, Erfahrungen und Perspektiven der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gegen Rechtsextremismus“...  Hier geht es zur vollständigen Text der Erklärung -->

Informationen zum Schutz gegen Raumanmietungsversuche von Rechtsextremisten

zum Download