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Allianz gegen Rechtsextremismus mit Bayerischem Bürgerpreises 2016 ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Bayerische Landtag mit seinem Bürgerpreis jährlich vorbildliches bürgerschaftliches Engagement in Bayern aus. Unter dem Leitthema „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie“ hat die Jury das Engagement gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion nun besonders geehrt. Die „Allianz gegen Rechtsextremismus“ erhält den 1. Preis und ihre Mitgliedsinitiative „Wunsiedel ist bunt“ wird mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Allianz -->

Pressemitteilung des Landtags --> 

Nach der Preisverleihung mit Frau Landtagspräsidentin Stamm
Preisverleihung, die Delegation der Allianz

Im Kampf gegen Rechtsextremismus, fanatischen Nationalismus und Rassismus, der sich in Franken und der Oberpfalz breit gemacht hat und immer noch neuen  Nährboden findet, kommt den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Schlüsselrolle zu. Wie sie diese ausfüllen können, zeigt das neue  Handlungsprogramm der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion.

DAS AKTUALISIERTE HANDLUNGSPROGRAMM zum Download

Wir sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit.

Kurzinformation

Franken und insbesondere die Metropolregion Nürnberg sind zu einem „beliebten“ Aktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen geworden. Sie versuchen, ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und ihre menschenverachtende Ideologie zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen. 
Jede Kommune in der Metropolregion kann unvermittelt und unvorbereitet von rechtsextremistischen Aktivitäten betroffen werden. Dieser Entwicklung muss mit aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Deshalb sind alle Kommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen aufgerufen, sich den Rechtsextremisten mit ihrer verfassungsfeindlichen Agitation entgegenzustellen. Ein klares öffentliches Eintreten für Vielfalt und Menschenrechte sind wichtige Signale dafür, dass wir in der Metropolregion unsere demokratischen Werte entschlossen verteidigen.

Gründung der Allianz

Am 19. März 2009 wurde auf Initiative des Menschenrechtsbüros und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken e.V. / Ansbach Stadt und Landkreis im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ gegründet und ein erstes Handlungsprogramm als Arbeitsgrundlage vorgelegt.

Weitere Informationen über die Gründungsversammlung befinden sich unter...

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Zum Tod von Bruno Schnell

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg trauert um Bruno Schnell. Eine Persönlichkeit, die aus tiefster Überzeugung immer an der Seite aller demokratischen Kräfte gegen Alt- und Neonazis stand.

Wir gedenken in tiefer Dankbarkeit der standhaften und bis zum Ende zuverlässigen Unterstützung, die der große Verleger und aufrechte Demokrat Bruno Schnell der Allianz zukommen ließ.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier -->

Klare Kante gegen Menschenfeinde - auch im Fußball!!

An dem Tag seiner Wiederwahl bekräftigte Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt mit eindringlichen Worten, wofür die Eintracht steht - für das friedliche Zusammenleben, ohne Diskriminierung und Rassismus. Auch seine Haltung gegenüber der AfD machte Fischer deutlich.

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Rechtsextreme Bürgerwehr blitzt mit Brotspende bei Bahnhofsmission Würzburg ab

Zu einem Bericht des BR mit einem Interview des Vorstands der Allianz Stephan Doll geht es hier. 

Verbindungen der NSU-Unterstützerin Mandy Struck nach Mittelfranken

"Der NSU-Prozess in München neigt sich dem Ende. Die Bundesanwaltschaft stellt sich die rechtsterroristische Zelle als einzeln agierendes Trio vor, abgeschottet von der restlichen Neonaziszene, abgeschottet von Polizei und Geheimdiensten. Unterstützer? Nur die auf der Anklagebank.

Doch stimmt dieses Bild? Wir haben recherchiert und mögliche UnterstützerInnen im Raum Nürnberg beleuchtet. Gestoßen sind wir auf Mandy Struck, die als erste und wichtigste Unterstützerin des NSU gilt. Über deren Verbindungen nach Nürnberg, ihren Schießtrainings in Büchenbach (Lkr. Roth) und weitere Nachforschungen berichteten ein Team von Reportern des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Nürnberger Nachrichten."

Text Jonas Miller (BR) vom Rechercheverbund BR und Nürnberger Nachrichten. 

Der Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus Stephan Doll wurde hierzu in der Frankenschau interviewt. Zum Interview geht es hier

"Menschenrechte bewegen" - 10.12.2017

In der Nürnberger Straße der Menschenrechte stehen dreißig Betonsäulen des Künstlers Dani Karavan, die mit den Artikeln der UN-Charta beschriftet sind. Diese Säulen wurden am 10. Dezember 2017 symbolisch durch die Nürnberger Innenstadt bewegt. Besuchern auf dem Weg zum Christkindlesmarkt wurde die Bedeutung der UN-Charta vor Augen geführt. Über Menschenrechte nachdenken und darüber sprechen, war das Ziel der Aktion: Wann profitieren wir selbst von den Menschenrechten? Gibt es Bereiche, in denen unsere Würde, Freiheit oder Gleichberechtigung gefährdet ist? Wo leben wir auf Kosten anderer Menschen? Was hat unser Lebensstil mit Menschenrechten zu tun? Die Aktion der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg wurde von Studierenden der EVHN vorbereitet.

Zu einem kurzen Bericht geht es hier -->

Foto:Feulner
Foto: Feulner
Foto: Feulner

Berlin, 05. Dezember 2017. Am heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes wird in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2017 verliehen. Den Dachpreis für freiwilliges Engagement erhalten die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, der YouTube-Kanal Datteltäter (Berlin), die ElKiS – Eltern-Kita-Sprachmittler*innen des Friedenskreises Halle e. V., das Projekt Leinefischer im Netz der Jugendhilfe Göttingen e. V. und die Energiegenossenschaft Bürgerwerke (Heidelberg). Ausgewählt wurden sie von einer zwölfköpfigen Fachjury.

685 Preisträgerinnen und Preisträger anderer Wettbewerbe für freiwilliges Engagement waren für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Initiatoren und Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bündnis für Gemeinnützigkeit, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie.

Vollständige Pressemitteilung -->

Video über die Allianz anlässlich der Preisverleihung -->

Foto: Gross

Pressemitteilung zur 9. Mitgliederversammlung

Am Freitag, 24.11.2017 fand in der Stadthalle in Fürth die neunte Mitgliederversammlung der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg statt.

In einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion las der Historiker und Buchautor Doktor Volker Weiß aus seinem aktuellen Buch „Die autoritäre Revolte - Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“, das für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert war. Darin zeigte er die historischen Wurzeln der Neuen Rechten auf und deren Strategien zur ideologischen Durchdringung der Gesellschaft. 

Der Vorsitzende Stephan Doll präsentierte die erfolgreiche Wahlkampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“, die auch 2018 zu den Landtags-, Betriebsrats- und Kirchenbeiratswahlen fortgeführt werden wird und resümierte: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass ein schleichender Gewöhnungsprozess sich breitmacht und menschenfeindliche Haltungen in unser soziales Gefüge einsickern. Die Kampagne will sensibilisieren und aktivieren, damit tragende Säulen der Gesellschaft mit demokratischer Gestaltungsmacht nicht unterwandert werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes gab es lediglich eine personelle Veränderung. Der Vorsitzende Stephan Doll wurde einstimmig wiedergewählt, auch die anderen Mitglieder sind wieder im Vorstand vertreten. Hierzu gehören Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof im Kirchenkreis Nürnberg, Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen und Nanne Wienands vom Hofer Bündnis für Zivilcourage. Dieter Barth, von der WBG-Nürnberg und langjähriger Vorstand des Christopher Street Day Nürnberg wurde neu hinzu gewählt und bereichert fortan den Vorstand der Allianz gegen Rechtsextremismus. Neu im Koordinierungsgremium sind Sebastian Feder für die Evangelische Hochschule Nürnberg, David Köster als Vertreter der Stadt Bamberg und Bernhard Jehle Förderverein Pädagogische Initiativen.

Die Mitglieder verabschiedeten zudem einen Aufruf in dem es u. a. heißt: „Rechtspopulistische Organisationen und Parteien forcieren Verschwörungstheorien und Gerüchte. Damit verstärken sie die Spaltung der Gesellschaft und fördern die Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende. Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg aber steht für eine friedliche, solidarische und tolerante Gesellschaft, die sich auch weiterhin einsetzt gegen Diskriminierung und Rassismus. Im Blick auf die anstehenden Wahlen, egal ob Landtagswahlen, Kirchenbeiratswahlen oder Betriebsratswahlen sagen wir: Wer Demokratie wählt, wählt keine Rassisten!"

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier -->