Kommende Veranstaltungen

Menschenrechte'PUNKT

02.02.2018 09:00 - 16:30

Mit Workshop für Lehrkräfte im Rahmen der Kampagne "Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten!" Der Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage be-deutet noch lange [...]

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Allianz gegen Rechtsextremismus mit Bayerischem Bürgerpreises 2016 ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Bayerische Landtag mit seinem Bürgerpreis jährlich vorbildliches bürgerschaftliches Engagement in Bayern aus. Unter dem Leitthema „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie“ hat die Jury das Engagement gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion nun besonders geehrt. Die „Allianz gegen Rechtsextremismus“ erhält den 1. Preis und ihre Mitgliedsinitiative „Wunsiedel ist bunt“ wird mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Allianz -->

Pressemitteilung des Landtags --> 

Nach der Preisverleihung mit Frau Landtagspräsidentin Stamm
Preisverleihung, die Delegation der Allianz

Im Kampf gegen Rechtsextremismus, fanatischen Nationalismus und Rassismus, der sich in Franken und der Oberpfalz breit gemacht hat und immer noch neuen  Nährboden findet, kommt den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Schlüsselrolle zu. Wie sie diese ausfüllen können, zeigt das neue  Handlungsprogramm der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion.

DAS AKTUALISIERTE HANDLUNGSPROGRAMM zum Download

Wir sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit.

Kurzinformation

Franken und insbesondere die Metropolregion Nürnberg sind zu einem „beliebten“ Aktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen geworden. Sie versuchen, ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und ihre menschenverachtende Ideologie zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen. 
Jede Kommune in der Metropolregion kann unvermittelt und unvorbereitet von rechtsextremistischen Aktivitäten betroffen werden. Dieser Entwicklung muss mit aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Deshalb sind alle Kommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen aufgerufen, sich den Rechtsextremisten mit ihrer verfassungsfeindlichen Agitation entgegenzustellen. Ein klares öffentliches Eintreten für Vielfalt und Menschenrechte sind wichtige Signale dafür, dass wir in der Metropolregion unsere demokratischen Werte entschlossen verteidigen.

Gründung der Allianz

Am 19. März 2009 wurde auf Initiative des Menschenrechtsbüros und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken e.V. / Ansbach Stadt und Landkreis im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ gegründet und ein erstes Handlungsprogramm als Arbeitsgrundlage vorgelegt.

Weitere Informationen über die Gründungsversammlung befinden sich unter...

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Vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel lud der 1. FCN zur Info-Veranstaltung "Sport und Rechtsextremismus" ins Max-Morlock-Stadion

Berlin, 05. Dezember 2017. Am heutigen Internationalen Tag des Ehrenamtes wird in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2017 verliehen. Den Dachpreis für freiwilliges Engagement erhalten die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, der YouTube-Kanal Datteltäter (Berlin), die ElKiS – Eltern-Kita-Sprachmittler*innen des Friedenskreises Halle e. V., das Projekt Leinefischer im Netz der Jugendhilfe Göttingen e. V. und die Energiegenossenschaft Bürgerwerke (Heidelberg). Ausgewählt wurden sie von einer zwölfköpfigen Fachjury.

685 Preisträgerinnen und Preisträger anderer Wettbewerbe für freiwilliges Engagement waren für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominiert. Initiatoren und Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bündnis für Gemeinnützigkeit, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Generali Deutschland AG und die Deutsche Fernsehlotterie.

Vollständige Pressemitteilung -->

Video über die Allianz anlässlich der Preisverleihung -->

Pressemitteilung zur 9. Mitgliederversammlung

Am Freitag, 24.11.2017 fand in der Stadthalle in Fürth die neunte Mitgliederversammlung der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg statt.

In einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion las der Historiker und Buchautor Doktor Volker Weiß aus seinem aktuellen Buch „Die autoritäre Revolte - Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“, das für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert war. Darin zeigte er die historischen Wurzeln der Neuen Rechten auf und deren Strategien zur ideologischen Durchdringung der Gesellschaft. 

Der Vorsitzende Stephan Doll präsentierte die erfolgreiche Wahlkampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“, die auch 2018 zu den Landtags-, Betriebsrats- und Kirchenbeiratswahlen fortgeführt werden wird und resümierte: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass ein schleichender Gewöhnungsprozess sich breitmacht und menschenfeindliche Haltungen in unser soziales Gefüge einsickern. Die Kampagne will sensibilisieren und aktivieren, damit tragende Säulen der Gesellschaft mit demokratischer Gestaltungsmacht nicht unterwandert werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes gab es lediglich eine personelle Veränderung. Der Vorsitzende Stephan Doll wurde einstimmig wiedergewählt, auch die anderen Mitglieder sind wieder im Vorstand vertreten. Hierzu gehören Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof im Kirchenkreis Nürnberg, Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen und Nanne Wienands vom Hofer Bündnis für Zivilcourage. Dieter Barth, von der WBG-Nürnberg und langjähriger Vorstand des Christopher Street Day Nürnberg wurde neu hinzu gewählt und bereichert fortan den Vorstand der Allianz gegen Rechtsextremismus. Neu im Koordinierungsgremium sind Sebastian Feder für die Evangelische Hochschule Nürnberg, David Köster als Vertreter der Stadt Bamberg und Bernhard Jehle Förderverein Pädagogische Initiativen.

Die Mitglieder verabschiedeten zudem einen Aufruf in dem es u. a. heißt: „Rechtspopulistische Organisationen und Parteien forcieren Verschwörungstheorien und Gerüchte. Damit verstärken sie die Spaltung der Gesellschaft und fördern die Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende. Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg aber steht für eine friedliche, solidarische und tolerante Gesellschaft, die sich auch weiterhin einsetzt gegen Diskriminierung und Rassismus. Im Blick auf die anstehenden Wahlen, egal ob Landtagswahlen, Kirchenbeiratswahlen oder Betriebsratswahlen sagen wir: Wer Demokratie wählt, wählt keine Rassisten!"

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier -->