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Allianz gegen Rechts
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Kommende Veranstaltungen

Wunsiedler Forum „Parteilich für die Demokratie“

17.10.2019 10:00 - 16:30

Weitere Informationen hier --> http://www.bayerisches-buendnis-fuer-toleranz.de/wunsiedler-forum/

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Mitgliederversammlung

07.11.2019 18:00 - 21:00

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Allianz gegen Rechtsextremismus mit Bayerischem Bürgerpreises 2016 ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 zeichnet der Bayerische Landtag mit seinem Bürgerpreis jährlich vorbildliches bürgerschaftliches Engagement in Bayern aus. Unter dem Leitthema „70 Jahre in guter Verfassung. Wir leben und gestalten Demokratie“ hat die Jury das Engagement gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion nun besonders geehrt. Die „Allianz gegen Rechtsextremismus“ erhält den 1. Preis und ihre Mitgliedsinitiative „Wunsiedel ist bunt“ wird mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Pressemitteilung der Allianz -->

Pressemitteilung des Landtags --> 

Nach der Preisverleihung mit Frau Landtagspräsidentin Stamm
Preisverleihung, die Delegation der Allianz

Im Jahr 2009 wurde die Allianz gegen Rechtsextremismus gegründet. In diesen zehn Jahren ist viel passiert - sei es bei gemeinsamen Aktionen, Kundgebungen oder Veranstaltungen. Wir haben Haltung gezeigt und Halt gegeben. Gerade ein solches Jubiläum ist der geeignete Moment, den Blick auf das Erreichte, aber auch auf die zukünftigen Herausforderungen zu richten.

Festakt am 05.07.2019

Fachkonferenz am 06.07.2019

„Dem Populismus widerstehen“ - Arbeitshilfe zum kirchlichen Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen

Unter dem Titel Dem Populismus widerstehen hat die Deutsche Bischofskonferenz heute (25. Juni 2019) in Berlin eine Arbeitshilfe zum kirchlichen Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen veröffentlicht. Das Dokument, das im Zusammenwirken der Migrationskommission und der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Deutschen Kommission Justitia et Pax als Expertentext entstanden ist, wurde von den drei zuständigen Kommissionsvorsitzenden, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Bischof Dr. Franz-Josef Bode und Bischof Dr. Stephan Ackermann vorgestellt.

In einer Einführung zur Arbeitshilfe beschreiben die drei Bischöfe die gegenwärtigen rechtspopulistischen Tendenzen als Herausforderung für Kirche und Gesellschaft: „Der Populismus, der uns herausfordert, zeigt tagtäglich sein bedrohliches Gesicht, weil er zu Schwarz-Weiß-Malerei und neuer Kleingeistigkeit verführt – in der Gesellschaft wie in der Kirche. Tatsächlich wird die Welt immer komplexer, und es ist unbestreitbar, dass diese Komplexität manchen überfordert. Der Populismus aber verspricht zu einfache Antworten.“ Mit Entschiedenheit weisen die Bischöfe jeglichen Versuch zurück, das Christentum für populistische Zwecke zu vereinnahmen: „Wir sind überzeugt, dass unser Glaube und unsere katholische Tradition als Weltkirche im Widerspruch stehen zu entscheidenden Merkmalen des Populismus. Wir denken an die (...) absolute Gleichheit aller Menschen als Geschöpfe Gottes. Wir denken an das fundamentale Gebot der Nächstenliebe, die gerade auch den erreicht, der uns vielleicht am fernsten steht, der aber in seiner Hilfsbedürftigkeit uns zum Nächsten wird.“ 

Die Arbeitshilfe können Sie hier herunterladen, und hier bestellen

Enthüllung des Europawahlplakats der Kampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg enthüllte am 22.05.2019 ihr Europawahl-Plakat der Kampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“.

Im Nachgang dazu positionierte sich der Vorsitzende der Allianz, Stephan Doll, deutlich zu den aktuellen Entwicklungen in Europa: „Der Brexit und die aktuell durch die rechte FPÖ ausgelöste Staatskrise in Österreich zeigen, mit welchen Mitteln Rechtspopulisten und Rechtsextremisten eine Gesellschaft spalten und Demokratien in ihren Grundfesten angreifen. Unsere Verantwortung als Demokrat*innen bei den Europawahlen ist es, den Handlangern von Hass, Korruption und Widerlichkeiten den Boden zu entziehen. Wir stehen für ein friedliches und weltoffenes Europa mit mehr Orientierung am Gemeinwohl. Denn eines ist klar: Europa ist es wert! Wer Demokratie wählt, wählt keine Rassisten!“

Infoveranstaltung der AK Sport beim 1. FCN - 30.03.2019

Am Samstag, 30.03.19, lud der Arbeitskreis Sport in der Allianz gegen Rechtsextremismus zur dritten Informations-Veranstaltung ins Max-Morlock-Stadion. Inhalt war dieses Mal ein Argumentationstraining gegen Stammtischparolen und anschließender Besuch des Heimspiels gegen den FC Augsburg.

Hier geht es zum Bericht -->

[Pressemitteilung] AfD legt die Axt an die Demokratie an

Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag stellte den Antrag, die Zuschüsse an den Bayerischen Jugendring (BJR) zu streichen, wenn nicht ein der AfD unliebsamer Jugendverband ausgeschlossen wird. Die heutige Struktur des Bayerischen Jugendrings war eine Reaktion auf die Gleichschaltung der Jugendverbände im Nationalsozialismus. „Dass die AfD diese demokratische Selbstverwaltung nun anzugreifen versucht, ist empörend!“, so der Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus Stephan Doll.

„Der Angriff der AfD auf den BJR ist ein Angriff auf die gesamte bayerische Jugendarbeit. Er macht deutlich, wie wenig diese Partei von einer vielfältigen, selbstständigen und selbstbewussten Interessensvertretung junger Menschen in Bayern hält! Für uns ist klar: An der Selbstverwaltung der bayerischen Jugendarbeit ist nicht zu rütteln“, erklären Bertram Höfer, Vorsitzender des Bezirksjugendringes sowie Stellvertreter Christian Löbel.

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung -->

[PRESSE] Unfassbarer Fackelmarsch am Reichsparteitagsgelände

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg ist schockiert über die Vorkommnisse, die am Sonntag in einem Video von Patrioten TV veröffentlicht wurden. „Es ist ein Skandal, dass Mitglieder einer rechten Gruppierung ungehindert ihren Fackelmarsch am Reichparteitagsgelände organisieren und durchführen konnten. Gerade in einer Stadt wie Nürnberg, der Stadt der ehemaligen Reichsparteitage, sind alle Demokratinnen und Demokraten gefordert klar Kante zu zeigen. Beim Ansehen dieser Bilder fühlen wir uns unweigerlich zurückversetzt in das dunkelste Kapitel deutscher und Nürnberger Geschichte“, sagt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus.

Pressemitteilung vom 26.02.2019 -->

Bekenntnis eines neuen Allianz-Mitglieds, die Dreieinigkeitskirche Nürnberg, Gostenhof. Herzlich Willkommen!

Im Kampf gegen Rechtsextremismus, fanatischen Nationalismus und Rassismus, der sich in Franken und der Oberpfalz breit gemacht hat und immer noch neuen  Nährboden findet, kommt den Kommunen und den zivilgesellschaftlichen Gruppen eine Schlüsselrolle zu. Wie sie diese ausfüllen können, zeigt das neue  Handlungsprogramm der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion.

HANDLUNGSPROGRAMM zum Download

Kostenlos zu bestellen über die Allianz-Geschäftsstelle -->

Wir sagen gemeinsam NEIN zu Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Menschenverachtung und Demokratiefeindlichkeit.

Kurzinformation

Franken und insbesondere die Metropolregion Nürnberg sind zu einem „beliebten“ Aktionsgebiet der NPD und anderer rechtsextremistischer Vereinigungen geworden. Sie versuchen, ihr Auftreten in der Öffentlichkeit und ihre menschenverachtende Ideologie zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen. 
Jede Kommune in der Metropolregion kann unvermittelt und unvorbereitet von rechtsextremistischen Aktivitäten betroffen werden. Dieser Entwicklung muss mit aller Entschiedenheit entgegengewirkt werden. Deshalb sind alle Kommunen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen aufgerufen, sich den Rechtsextremisten mit ihrer verfassungsfeindlichen Agitation entgegenzustellen. Ein klares öffentliches Eintreten für Vielfalt und Menschenrechte sind wichtige Signale dafür, dass wir in der Metropolregion unsere demokratischen Werte entschlossen verteidigen.

Gründung der Allianz

Am 19. März 2009 wurde auf Initiative des Menschenrechtsbüros und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken e.V. / Ansbach Stadt und Landkreis im Historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ gegründet und ein erstes Handlungsprogramm als Arbeitsgrundlage vorgelegt.

Weitere Informationen über die Gründungsversammlung befinden sich unter...