Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg lädt herzlich zu einer Lesung mit der renommierten Autorin und Journalistin Gilda Sahebi ein.

Gilda Sahebi stellt ihr neues Buch „Verbinden statt spalten: Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung“ vor, erschienen am 10. September 2025 im Verlag S. FISCHER. Ihre These: Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, sei eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Also geht sie der Frage nach, wo die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren geht und was man tun kann, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben.

Mit Blick auf die am 8. März 2026 stattfindenden Kommunalwahlen in Bayern möchte die Allianz gegen Rechtsextremismus darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, demokratische Werte zu stärken und rechtsextremen Ideologien frühzeitig und konsequent entgegenzutreten. Kommunen sind Orte des direkten gesellschaftlichen Miteinanders – hier entscheidet sich, wie offen, vielfältig und solidarisch unser Zusammenleben gestaltet wird.

Die Lesung mit Gilda Sahebi soll Impulse geben, sensibilisieren und einen Raum für Austausch bieten: über Wege zu mehr Zusammenhalt, über zivilgesellschaftliches Engagement und über die Verantwortung, demokratische Strukturen auf lokaler Ebene zu schützen.

Gilda Sahebi ist Ärztin und Politikwissenschaftlerin und lebt in Berlin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie ist Autorin u.a. für die taz und den Spiegel. Das Medium Magazin ernannte sie 2022 zur Politikjournalistin des Jahres.

Moderieren wird Dr. Alexander Schmidt, Historiker und Vertreter des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. im Koordinierungsgremium der Allianz gegen Rechtsextremismus.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit zum Gespräch. Es wird auch einen Büchertisch geben.

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter*innen behalten sich gem. § 6 VersG /Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.

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