Gedenkveranstaltungen, Lichterketten und Mahnwachen fanden in folgenden Orten statt:

  • Nürnberg, Kornmarkt und Straße der Menschenrechte
  • Schnaittach, am Rathausplatz
  • Erlangen, Rathausplatz
  • Hof, am Dr. Wirth-Platz
  • Herzogenaurach
  • Weißenburg
  • Fürth, Konrad-Adenauer-Anlage
  • Bamberg, auf der Kettenbrücke
  • Schwabach
  • Sulzbach-Rosenberg
  • Wunsiedel, Jean-Paul-Platz vor der Stadtkirche
  • Forchheim, an der "Porta Vorchheimensis"
  • Amberg
  • Neustadt / Aisch am Sonntag, 11.12.
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Eindrucksvolle Solidarität: Tausende Bürgerinnen und Bürger schlossen sich in 14 Orten zusammen

Frei von Furcht in Deutschland leben - kein Platz für Rechtsextremismus

Auf ungeheuerliche Weise bestätigten sich im November 2011 die Hinweise, dass die rechtsextremistische Szene ihren Hass nicht nur in Worten verbreitet. Die neonazistischen Morde an Menschen mit Migrationshintergrund und der Mord an einer Polizeibeamtin zeigen die Verrohung und Gewalttätigkeit der Szene und machen auf schmerzhafte Weise deutlich, wie wichtig der Zusammenschluss der Demokraten gegen die Gefahr, die von rechtsextremistischen Organisationen ausgeht, ist: Als Schutz unseres demokratischen Gemeinwesens, aber auch als Schutz für besonders verletzliche Gruppen in unserer Gesellschaft.

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2011 rief die Allianz gegen Rechtsextremismus unter dem Motto "Frei von Furcht in Deutschland leben - kein Platz für Rechtsextremismus" ihre Mitglieder auf, mit zeitgleich stattfindenden, dezentralen Veranstaltungen unsere Verbundenheit mit den Angehörigen der Opfer auszudrücken, ein gemeinsames, starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus und für ein respektvolles, friedliches Miteinander in einer pluralistischen Gesellschaft zu setzen.