Hintergrund der Kampagne

Am 16. März fanden in Bayern Kommunalwahlen statt, am 25. Mai die Wahlen zum Europäischen Parlament. In einer Reihe bayerischer Gemeinden haben sich für die Kommunalparlamente offen oder verdeckt rechtsextreme Parteien und Organisationen beworben. So auch in Nürnberg, wo die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ wieder zur Wahl antritt. Die „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ ist eine Tarnliste der NPD. Sie steht für eine rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische und antidemokratische Ideologie. Ihre Gefolgsleute missachten die Menschenrechte. Sie nutzen die Demokratie, die sie abschaffen wollen, schamlos aus. Mit ihrer hasserfüllten Propaganda beleidigen sie Bürgerinnen und Bürger, die zufällig nicht hierzulande geboren sind und in dieser Stadt zu Hause sind. Sie beleidigen all jene, die gerne in einer weltoffenen, vielfältigen und lebendigen Stadt leben. Rechtsextremisten huldigen jenem Geist, der in Nürnberg grausame Spuren von Unrecht, Leid und Zerstörung hinterlassen hat. Alte und neue Nazis haben in unseren Parlamenten nichts verloren! Weder auf kommunaler Ebene, noch auf europäischer Ebene.

Zu den Unterzeichner des Aufrufes gehören:

Dr. Ulrich Maly // Bruno Schnell, Verleger der Nürnberger Nachrichten // Christian Vogel, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion // Sebastian Brehm, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion // Achim Mletzko, Vorsitzender der Stadtratsfraktion Bündnis 90 /Die Grünen // Dr. Christiane Alberternst, Ausschussgemeinschaft Die Bunten // Rudi Ceslanski, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg // Dr. Stefan Ark Nitsche, Evangelischer Regionalbischof // Hubertus Förster, Stadtdekan der Katholischen Kirche // Dr. Jürgen Körnlein, Stadtdekan der Evangelisch-Lutherischen Kirche // Stephan Doll, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Mittelfranken //  Michael Helmbrecht, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg // Sandra Müller, Vorsitzende des Kreisjugendrings Nürnberg-Stadt //  Diana Liberova, Vorsitzende des Integrationsrates // Marion Padua und Eylem Gün, Linke List Nürnberg // Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden // Sozialbündnis Nürnberg

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Plakateinweihung am 10. Dezember 2014

         Titel und Urheberrechte der Bilder siehe durch Vergrößerung.

Presseinfo zur Plakatenthüllung

Zur Europawahl - 25. Mai 2014

Zur Kommunalwahl - 16. März 2014

(Foto: Lothar Mantel, Layout: Martina Schradi, Urheberrechte: NEFF e.V.)

WIR STEHEN EIN FÜR MENSCHENRECHTE!

UND SIE?

WÄHLEN GEHEN!

NAZIS KEINE STIMME GEBEN!

… darauf hat ein breites Bündnis demokratischer Kräfte alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen.

Als Ort wurde bewusst die Straße der Menschenrechte in Nürnberg gewählt. 

Artikel 1 sagt: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Nazis lehnen dies ab. Sie gefährden damit das friedliche Zusammenleben und unser gemeinsames Wertefundament. Deshalb sollte die Aktion zeigen, dass braunes Gedankengut keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.