Gegendemo Pegida Nürnberg am Samstag 31. Oktober

Wie schon letzte Woche setzt "Pegida Nürnberg" ihre kalkulierte Hetze gegen Flüchtlinge und unsere demokratischen Grundrechte fort. Am Samstag, 31. Oktober 2015, will sie vom Jakobsplatz über die Dr.-Kurt-Schumacher-Straße, Frauentorgraben und Plärrer "spazieren". Damit versuchen sie wiederholt einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. Dies lassen wir nicht zu.

„Nürnberg hält zusammen“ und steht zum Grundrecht auf Asyl. Die Allianz gegen Rechtsextremismus - für Vielfalt und Menschenrechte hält dies der menschenverachtenden Pegida Bewegung am Kornmarkt symbolisch entgegen.

Die Gegendemonstration von Bündnis Nazistopp findet am Samstag, 31.10.2015 um 14.00 Uhr beim Jakobsplatz / Weißer Turm statt. 

Gegenveranstaltungen am 18-24. Mai 2015 in Nürnberg und Fürth

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ruft zur Unterstützung der Gegenveranstaltungen auf. (Weitere Veranstaltungen der extremen Rechten bzw. Gegenveranstaltungen sind derzeit nicht bekannt.)

Die Übersichtstabelle finden Sie hier.

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Tabelle unten:

Polizei bei Demonstrationen - Selbstbild und Fremdwahrnehmung

Eiladung zu Podiumsdiskussion „Polizei bei Demonstrationen - Selbstbild und Fremdwahrnehmung“

am Dienstag, den 12. Mai 2015

von 19:00 - 21:00 Uhr

im Nachbarschaftshaus in Nürnberg/Gostenhof.

Im Nachgang zu Demonstrationen und Großveranstaltungen gibt es immer wieder Kritik an Polizeieinsätzen. DemonstrantInnen und PolizistInnen haben manchmal zweifelsohne eine andere Sicht auf diese Ereignisse.

Wir wollen im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung diese verschiedenen Rollen und Ansichten ansprechen und einen Austausch über die aktuelle Polizeiarbeit und mögliche Handlungsbedarfe anstoßen.

Auf dem Podium begrüßt Markus Ganserer, MdL, Sprecher für den Öffentlichen Dienst, Bündnis 90/Die Grünen:

  • Michael Helmbrecht, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg
  • Irene Mihalic, MdB, Sprecherin für innere Sicherheit und Obfrau im Innenausschuss, Bündnis 90/Die Grünen
  • Johann Rast, Präsident der Polizei in Mittelfranken
  • Katharina Schulze, MdL, stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Inneres und Strategien gegen Rechtsextremismus, Bündnis 90/Die Grünen (Moderation)

Gegenveranstaltungen am 04-10. Mai 2015 in Nürnberg und Fürth

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ruft zur Unterstützung der Gegenveranstaltungen auf. (Weitere Veranstaltungen der extremen Rechten bzw. Gegenveranstaltungen sind derzeit nicht bekannt.)

Die Übersichtstabelle finden Sie hier.

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Tabelle unten:

Gegenveranstaltungen am 20-26. April 2015 in Nürnberg und Fürth

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ruft zur Unterstützung der Gegenveranstaltungen auf. (Weitere Veranstaltungen der extremen Rechten bzw. Gegenveranstaltungen sind derzeit nicht bekannt.)

Die Übersichtstabelle finden Sie hier.

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Tabelle untent:

Gegenveranstaltungen am 18-19. April 2015 in Nürnberg und Fürth

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ruft zur Unterstützung der Gegenveranstaltungen auf. (Weitere Veranstaltungen der extremen Rechten bzw. Gegenveranstaltungen sind derzeit nicht bekannt.)

Die Übersichtstabelle finden Sie hier.

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf die Tabelle unten:

Aufruf zur Gegenkundgebung am 11. März ab 18.30 Uhr am Prinzregentenufer

Dass Nürnberg als Aufmarschgebiet extrem rechter Gruppierungen fungiert, ist nicht neu. Seit Anfang letzten Jahres geht der rassistische Teil der Bevölkerung vermehrt auf die Straße, zum Glück halten viele NürnbergerInnen (mit Unterstützung aus Nachbarorten) dagegen. 

Am 11. März demonstriert die rassistische Gruppierung Pegida Nürnberg erneut am Prinzregentenufer. 

Dagegen ist Widerstand angesagt! Überlassen wir den rechten AgitatorInnen nicht die Straße! 

Gegen Pegida Nürnberg: Am Freitag, den 11. März wird eine Gegenkundgebung am Prinzregentenufer durch ver.di organisiert. Beginn: 18.30 Uhr. 

Home
Kontakt
Suche
Seitenübersicht
Impressum

Empörung über Gerichtsentscheidung zur Demonstration „Die Rechte“ am 07.11.2015 am Hauptmarkt in Nürnberg

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist empört über die Aufhebung des durch die Stadt Nürnberg erlassenen Verbots der Demonstration des Landesvorsitzenden der Partei „Die Rechte“ am Hauptmarkt in Nürnberg, durch das Verwaltungsgericht in Ansbach.

Diese Demonstration bedroht die Sicherheit und den Frieden in Nürnberg.

Weiter zur Pressemitteilung der Allianz vom 6.11.2015 -->

Aufruf!! Gemeinsam für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft - am 16.09.2015

Nach ihren bereits früher gescheiterten Auftritten hat die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ nun ein neues Thema – Hetze gegen Flüchtlinge – für sich entdeckt.

Am Mittwoch, 16. September will sie an der Lorenzkirche gegen Flüchtlinge marschieren.

Ihre Themen - die Hetze gegen Asylsuchenden und Flüchtlingen, die schlicht und ergreifend Schutz vor Tod und Zerstörung, Verfolgung und Folter suchen und die Demagogie einer angeblichen „Überfremdung“ zeigt die Verachtung vor dem Schicksal der Flüchtlinge.

Diese Gesinnungen haben nichts mit den Grundwerten unserer Gesellschaft gemein. Diese beruhen in erster Linie auf der Würde des Menschen, gleich seiner Religion oder seiner Herkunft.

Wie die Nürnbergerinnen und Nürnberger bereits bei den bisherigen Veranstaltungen in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen haben, besteht ein breiter Konsens gegen rassistische und fremdenfeindliche Hetze in unserer Stadt.

Unter dem Leitgedanken Nürnberg hält zusammen. Gemeinsam für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft rufen die Allianz gegen Rechtsextremismus und Dr. Ulrich Maly alle Demokratinnen und Demokraten dazu auf, sich unserer Gegenveranstaltungen anzuschließen und erneut lautstark gegen diese sowohl geistigen als auch tatsächlichen Brandstifter zu demonstrieren und deutlich zu zeigen, dass für tätliche Angriffe, Brandanschläge und purem Hass in Nürnberg kein Platz ist.


Mittwoch, 16.09.2015 ab 18:00 Uhr

Königstraße zwischen Lorenzkirche und Commerzbank.

 

Vorstand der Allianz gegen Rechtsextremismus

Aufruf --> 

Stellungnahme der Bayerischen Kommunen

zum Handlungsprogramm gegen Rechtsextremismus der Bayerischen Staatsregierung

 

In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Oberbürgermeister von München, Nürnberg, Fürth, Erlangen, Bamberg, Hof, Regensburg und Augsburg sowie der Bürgermeister von Wunsiedel von der Staatsregierung ein Umdenken im Kampf gegen Neonazis.

"Wir vermissen im aktuellen Konzept der Bayerischen Staatsregierung beispielsweise die Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus, den verschiedenen Spielarten des Rassismus und des Antisemitismus sowie mit konkreten Szenen, beispielsweise den extrem rechten Burschenschaften und den rechtsaffinen Fan-Szenen."

Aus der gemeinsamen Stellungnahme

„Die Frage, wie wir Rechtsextremismus begegnen, hat eine sicherheits- und ordnungspolitische Dimension, aber eben auch eine zivilgesellschaftliche, eine gesellschaftspolitische. Und da kann man sicher mehr tun, als bislang in Bayern geschah."

Ulrich Maly (SPD), Oberbürgermeister Nürnberg

Download der Stellungnahme

Institutioneller Rassismus in Deutschen Behörden

Der aktuelle Staatenbericht Deutschlands offenbart Mängel bei der Umsetzung des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung. 1969 ratifizierte die Bundesrepublik Deutschland das Internationale Übereinkommen und verpflichtet sich damit alle Maßnahmen zu ergreifen um Rassismus und Diskriminierung zu verhindern.

Am 5. und 6 Mai dieses Jahres nun überprüfte der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD) erneut wie Deutschland seine Verpflichtungen umgesetzt hat.

Auch im Rahmen der Ermittlungen im NSU-Komplex sind nach Auffassung der zuständigen UN-Kommission institutionelle Missstände zu beklagen. Die über Jahre hinweg erfolglosen Ermittlungen waren geprägt von einseitigen Einstellungs- und Verhaltensmustern, die einen systematischen Mangel bei den Behörden von Bund und Ländern belegt.

Parallelbericht zum 19.-22. Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland an den UN-Ausschuss zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung (CERD).

Ein bundesweites Bürgerbündis fordert ausdrücklich das diskriminierende Verhalten der Ermittler gegen die NSU-Opfer und ihre Familien rechtlich zu belangen. Zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger Deutschlands fordert der UN-Ausschuss die Bundesregierung nachdrücklich auf, die Einhaltung der Standrats zu garantieren.

Das Forderungspapier finden Sie hier.

Allianz-Info zum Thema „Institutioneller Rassismus in den Deutschen Behörden” und zum CERD-Bericht.