Gemeinsame Presserklärung der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg, des Landesverbandes der Sinti und Roma Bayern und der Allianz gegen Rechtsextremismus zur Demonstration von Neonazis am 30. Juni 2018 in Nürnberg Nürnberg, 04. Juni 2018

„Im Nationalsozialismus war der alltägliche Hitlergruß das Symbol für die allgegenwärtige Unterdrückung, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung von Juden, Sinti und Roma und anderen Gruppen", so sagten Jo-Achim Hamburger, Vorsitzender der jüdischen Kultusgemeinde Nürnberg und Erich Schneeberger, Vorsitzender des Landesverbandes Bayern der Sinti und Roma.

„Was wir am letzten Wochenende erleben mussten, verunglimpft nicht nur Millionen Opfer des Naziterrors, sondern stellt die Frage, wie Juden, Sinti und Roma und andere heute geschützt werden, wenn 200 Rechtsextreme mit ihren Hetzbotschaften das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit missbrauchen", sagt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg.

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Klare Kante gegen Menschenfeinde - auch im Fußball!!

An dem Tag seiner Wiederwahl bekräftigte Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt mit eindringlichen Worten, wofür die Eintracht steht - für das friedliche Zusammenleben, ohne Diskriminierung und Rassismus. Auch seine Haltung gegenüber der AfD machte Fischer deutlich.

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Rechtsextreme Bürgerwehr blitzt mit Brotspende bei Bahnhofsmission Würzburg ab

Zu einem Bericht des BR mit einem Interview des Vorstands der Allianz Stephan Doll geht es hier. 

Verbindungen der NSU-Unterstützerin Mandy Struck nach Mittelfranken

"Der NSU-Prozess in München neigt sich dem Ende. Die Bundesanwaltschaft stellt sich die rechtsterroristische Zelle als einzeln agierendes Trio vor, abgeschottet von der restlichen Neonaziszene, abgeschottet von Polizei und Geheimdiensten. Unterstützer? Nur die auf der Anklagebank.

Doch stimmt dieses Bild? Wir haben recherchiert und mögliche UnterstützerInnen im Raum Nürnberg beleuchtet. Gestoßen sind wir auf Mandy Struck, die als erste und wichtigste Unterstützerin des NSU gilt. Über deren Verbindungen nach Nürnberg, ihren Schießtrainings in Büchenbach (Lkr. Roth) und weitere Nachforschungen berichteten ein Team von Reportern des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Nürnberger Nachrichten."

Text Jonas Miller (BR) vom Rechercheverbund BR und Nürnberger Nachrichten. 

Der Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus Stephan Doll wurde hierzu in der Frankenschau interviewt. Zum Interview geht es hier

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„Dass wir seit 30 Jahren auf die Straße gehen, hat etwas gebracht“, konstatierte Nanne Wienands, stellvertretende Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. „Heute ist es nur noch ein Häufchen, das an einen ominösen dritten Weg glaubt“, sagte sie in Anspielung auf die Organisatoren des rechtsextremen Marsches. Sie reichte aussteigewilligen Neonazis die Hand: „Ihr seid nicht alleine, es gibt Hilfe, wenn ihr ein anderes Leben leben wollt.“

Podiumsdiskussion - NSU - Das Urteil und die Konsequenzen für die gesellschaftliche Kultur in Nürnberg

Dienstag, 23.7.2018 um 19 Uhr, Loni Übler Haus Nürnberg 

Veranstalter: Menschenrechtsbüro und Integrationsrat der Stadt Nürnberg.

Angesichts der Tatsache, dass alleine drei Opfer des NSU in Nürnberg ermordet wurden, möchten wir das Urteil nicht unkommentiert lassen und uns in einer Diskussion die Frage stellen, was dies für die gesellschaftliche Kultur in Nürnberg bedeutet und wie wir als Stadtgesellschaft gefordert sind, unseren Beitrag zu einem rassismusfreien Zusammenleben zu leisten.

Moderation: Leyla Fröhlich-Güzelsoy

Teilnehmerinnen: Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg Lemyia Yiyit und Dimitrios Krikelis, Rat für Integration und Zuwanderung, Nürnberg Jonas Miller vom Rechercheteam BR und NN ein Vertreter des Vereins „Das Schweigen durchbrechen“ eine Vertreterin von Junge Stimme e.V.

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Zum Tod von Bruno Schnell

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg trauert um Bruno Schnell. Eine Persönlichkeit, die aus tiefster Überzeugung immer an der Seite aller demokratischen Kräfte gegen Alt- und Neonazis stand.

Wir gedenken in tiefer Dankbarkeit der standhaften und bis zum Ende zuverlässigen Unterstützung, die der große Verleger und aufrechte Demokrat Bruno Schnell der Allianz zukommen ließ.

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