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Allianz gegen Rechts
Druckversion der Seite: 1. Handlungsfeld: Kooperation der Akteure

"Best Practice" - Networking

Hier kommen Beispiele mit Bild!

Kooperation der Akteure

Wie können Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen kooperieren?

Eine enge Zusammenarbeit von Kommunen und zivilge­sellschaftlichen Organisationen ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Rechtsextremismus in all seinen Formen wirksam zu bekämpfen. Sie ist unver­zichtbar, um die Öffentlichkeit zu informieren, zu sensi­bilisieren und gegen Aktivitäten rechtsradikaler Gruppen und Parteien zu mobilisieren. Und sie ist notwendig, um dem Einfluss der Rechtsextremistinnen und Rechtsextre­misten und ihrer menschenverachtenden Ideologie durch langfristig angelegte Strategien den Boden zu entziehen.

Vorschläge

 Einrichtung eines kontinuierlich tagenden „Runden Tisches gegen Rechtsextremismus“ in allen Kommu­nen, der die Aufgabe hat, den Austausch von Infor­mationen, Erfahrungen und Best-Practice-Beispielen zu fördern, Personen und Aktivitäten zu vernetzen und gemeinsame Maßnahmen zu planen. In diesem Gremium sollten alle relevanten gesellschaftlichen Kräfte vertreten sein, zum Beispiel die Kirchen und Religionsgemeinschaften, Vereine und Verbände, Unternehmen und Gewerkschaften, die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung, politisch Verantwortliche, die demokratischen Parteien und ihre Jugendorganisati­onen, Bürgerinitiativen, Jugendgruppen und Schulen, die Medien, die Polizei und Justiz

 Regelmäßige Thematisierung von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in möglichst vielen Ins­titutionen und Organisationen in der Stadt bzw. Ge­meinde

 Aufbau einer Datensammlung, um die örtliche Situ­ation analysieren und bewerten zu können und auf dieser Grundlage erreichbare Ziele zu formulieren

 Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Experten, überregionalen Institutionen und Organisa­tionen, die durch ihre Erfahrung und ihren Sachver­stand bei der Entwicklung ortsspezifischer Strategien beratend tätig werden können

 Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt- bzw. Ge­meindeverwaltung, politische Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, zivilgesellschaftliche Akteurin­nen und Akteure sowie Multiplikatorinnen und Mul­tiplikatoren, um über aktuelle Entwicklungen in der rechtsextremistischen und rechtspopulistischen Szene und rechtliche Grundlagen zu informieren sowie wirk­same Gegenmaßnahmen zu beraten