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Pressemitteilung zur 9. Mitgliederversammlung

Am Freitag, 24.11.2017 fand in der Stadthalle in Fürth die neunte Mitgliederversammlung der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg statt.

In einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion las der Historiker und Buchautor Doktor Volker Weiß aus seinem aktuellen Buch „Die autoritäre Revolte - Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“, das für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert war. Darin zeigte er die historischen Wurzeln der Neuen Rechten auf und deren Strategien zur ideologischen Durchdringung der Gesellschaft. 

Der Vorsitzende Stephan Doll präsentierte die erfolgreiche Wahlkampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“, die auch 2018 zu den Landtags-, Betriebsrats- und Kirchenbeiratswahlen fortgeführt werden wird und resümierte: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass ein schleichender Gewöhnungsprozess sich breitmacht und menschenfeindliche Haltungen in unser soziales Gefüge einsickern. Die Kampagne will sensibilisieren und aktivieren, damit tragende Säulen der Gesellschaft mit demokratischer Gestaltungsmacht nicht unterwandert werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen des Vorstandes gab es lediglich eine personelle Veränderung. Der Vorsitzende Stephan Doll wurde einstimmig wiedergewählt, auch die anderen Mitglieder sind wieder im Vorstand vertreten. Hierzu gehören Dr. Stefan Ark Nitsche, Regionalbischof im Kirchenkreis Nürnberg, Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin der Stadt Erlangen und Nanne Wienands vom Hofer Bündnis für Zivilcourage. Dieter Barth, von der WBG-Nürnberg und langjähriger Vorstand des Christopher Street Day Nürnberg wurde neu hinzu gewählt und bereichert fortan den Vorstand der Allianz gegen Rechtsextremismus. Neu im Koordinierungsgremium sind Sebastian Feder für die Evangelische Hochschule Nürnberg, David Köster als Vertreter der Stadt Bamberg und Bernhard Jehle Förderverein Pädagogische Initiativen.

Die Mitglieder verabschiedeten zudem einen Aufruf in dem es u. a. heißt: „Rechtspopulistische Organisationen und Parteien forcieren Verschwörungstheorien und Gerüchte. Damit verstärken sie die Spaltung der Gesellschaft und fördern die Gewalt gegen Minderheiten und Andersdenkende. Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg aber steht für eine friedliche, solidarische und tolerante Gesellschaft, die sich auch weiterhin einsetzt gegen Diskriminierung und Rassismus. Im Blick auf die anstehenden Wahlen, egal ob Landtagswahlen, Kirchenbeiratswahlen oder Betriebsratswahlen sagen wir: Wer Demokratie wählt, wählt keine Rassisten!"

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier -->