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Allianz gegen Rechts
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Bilanz für das Jahr 2014

Michael Helmbrecht, Vorsitzender

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg trauert um die Opfer in Berlin

Mit großer Bestürzung und in tiefer Trauer haben wir von dem schrecklichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin erfahren.

Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und den zahlreichen Verletzten. Ihnen gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.

„Wir lehnen jede Form von Extremismus, ob politisch oder religiös motiviert, entschieden ab. Den menschenfeindlichen Anschlag auf unschuldige Besucher eines Weihnachtsmarktes in Berlin verurteilen wir auf das Schärfste.“ (Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus).

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, in diesen schweren Zeiten zusammen zu stehen. Wir dürfen uns von denen nicht beeinflussen lassen, die versuchen, aus diesem traurigen Ereignis politisches Kapital zu schlagen und die Spaltung unserer friedlichen und demokratischen Gesellschaft anzustreben. Gerade jetzt ist es äußerst wichtig, gemeinsam dem Hass und der Gewalt entgegenzutreten.

„Unsere Demokratie ist wehrhaft. Wir müssen sie jeden Tag mit Leben erfüllen. Wir sollten gemeinsam für Respekt, Solidarität und ein friedliches Miteinander aufstehen. Darum unterstützen wir den Aufruf zur Solidaritäts-Aktion für die Opfer von Krieg und Terror am 23.12.16 um 19.00 Uhr in der Straße der Menschenrechte“, so Stephan Doll weiter.

Pressemitteilung -->

Erste Ergebnisse der Kommunalwahl 2020: Vor uns liegt jetzt viel Arbeit

Bei den Kommunalwahlen 2020 spielte die AfD insbesondere bei der Wahl der (Ober-) Bürgermeister*innen in der Metropolregion Nürnberg kaum eine Rolle. Nach den bisher bekannten Ergebnissen wird die AfD allerdings in einigen Räten vertreten sein. Dabei wird sie in den meisten Städten und Gemeinden einen Anteil von 6 Prozent nicht überschreiten. „Das müssen wir in Zukunft genau im Blick behalten und bieten den betroffenen Gemeinden/Städten gerne unsere Hilfe an. Vor uns liegt jetzt viel Arbeit. Wir können uns angesichts dieser Wahlergebnisse nicht zurücklehnen“, warnt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg.

Diese Ergebnisse zeigen, dass die Arbeit der Allianz Wirkung hat. Seit der Bundestagswahl sind die Wahlergebnisse der AfD immer weiter gesunken. „Das ist auch uns, unseren Mitgliedern und weiteren Engagierten zu verdanken, die die AfD seit Langem klar als das benennen, was sie ist: rechtsextremistisch und rassistisch. Die Strategie des klaren Ausgrenzens und Nicht-Einladens zu Diskussionen und Veranstaltungen zahlt sich aus“, sagt Stephan Doll.

Ein großer Erfolg ist in diesem Zusammenhang die von der Allianz initiierte Mitmachaktion für (angehende) Kommunalpolitiker*innen in der Metropolregion Nürnberg, bei der fast 600 Unterzeichnende teilgenommen haben und ein deutliches Zeichen gegen rechts gesetzt haben. Dafür danken wir allen Beteiligten sehr herzlich.

Als positive Entwicklung wertet die Allianz außerdem die gestiegene Wahlbeteiligung in der Region. Die Tatsache, dass trotz der Corona-Pandemie so viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, zeigt, dass den Bürger*innen der Metropolregion wichtig ist, wer in die Kommunalparlamente einzieht.

Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung -->

Pressemitteilung: Einladung von Dr. Maaßen setzt falsche Signale (24.01.2020)

Am Sonntag, 26. Januar, lädt der CSU – OV Langwasser den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Dr. Maaßen als Redner zu seinem Neujahrsempfang ins Arvena-Hotel ein. Als prominentes Mitglied der Werteunion schließt Dr. Maaßen zwar nach momentanem Stand (!) eine Koalition mit der AfD aus, sieht aber in einigen Vertretern dieser Partei „besonnene Personen“. Seine Äußerungen insbesondere zum Thema Migration stehen denen der AfD inhaltlich nahe und/oder überschneiden sich. Noch Anfang Januar konnte er sich vorstellen, in Thüringen den Ministerpräsidenten notfalls auch mit den Stimmen der AfD zu stellen

„Gerade einem Mann ein Podium zu bieten, der 2018 die rechtsextremen Übergriffe in Chemnitz verharmlost hat und in der Folge sein Amt als Verfassungsschutzpräsident abgeben musste, setzt im aktuellen politischen Klima sowie kurz vor der Kommunalwahl die falschen Signale. Diese Einladung trägt zu einer Verschiebung des Diskurses und einer Normalisierung der AfD und ihrer rechtsextremen und völkischen Politik bei. Dies ist gerade auch nach dem rechten Terroranschlag von Halle absurd und gefährlich“, sagt Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus fordert alle Demokratinnen und Demokraten auf, eine deutliche und klare Haltung zu zeigen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gegen die Verharmlosung von gewalttätigen Übergriffen gegen Menschen, die bei uns Schutz suchen. Stattdessen sollten wir Demokratinnen und Demokraten unsere Kräfte und Stimmen bündeln für die Menschenrechte und für ein solidarisches und friedliches Miteinander.

Kündigung Vertrag mit AfD

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg begrüßt die Entscheidung der Stadt Nürnberg, der AfD den Mietvertrag zu kündigen und stellt sich hinter die Entscheidung von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly,“ so Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz gegen Rechtsextremismus. „Alexander Gauland hat sich in der Vergangenheit mehrfach herablassend gegen Menschen aus unserer Mitte geäußert. Damit stellt er sich über sie, wertet sie ab und gefährdet mit diesem menschenfeindlichen Verhalten den sozialen Frieden. Die Stadt Nürnberg dagegen steht für ein Miteinander der Menschen unterschiedlicher Kulturen und eine offene Gesellschaft, weswegen städtische Räumlichkeiten keine Plattform für rassistische Hetze bieten dürfen. Die Redefreiheit endet dort, wo andere Menschen herabgesetzt werden. Nürnberg als Stadt des Friedens und der Menschenwürde nimmt seine besondere Verantwortung wahr und sollte gerade in Wahlzeiten anderen Kommunen als Vorbild dienen. Rassismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz, das ist die Botschaft dieser mutigen Entscheidung der Stadt Nürnberg.“

Die menschenverachtenden Positionen von Teilen der AfD bekräftigen die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg in ihrer derzeitigen Wahlkampagne „Wer Demokratie WÄHLT keine Rassisten“.

Vollständige Pressemitteilung vom 06.09.2017 -->

„Der III. Weg“ versendet Schmähkarten an Demokratinnen und Demokraten

Die Allianz gegen Rechtsextremismus hat einen Offenen Brief als Antwort auf die Schmähkarten des „III. Weges“ verfasst. Nicht akzeptabel ist der Versuch, durch gezielte personenbezogene Recherche und personalisierte Angriffe ein Klima der Angst insbesondere bei engagierten Privatleuten zu schüren. Der „III. Weg“ kann die Zuschüsse, welche auf ihren Ausreiseaufforderungen versprochen werden, gerne auf das Konto des Opferfonds der Allianz überweisen. „Es würde dann den angedachten Zweck erfüllen und den vom Hass des „III. Weges“ Betroffenen zu Gute kommen“, so der Vorsitzende der Allianz gegen Rechtsextremismus Stephan Doll. Er führt fort: „Diese durch die rechtsextreme Gruppe finanzierte Erholung würde die Betroffenen im weiteren Kampf für die Menschenwürde und die Demokratie sicher stärken.“

Die massive Einschüchterung und unterschwellige Bedrohung zeigt mehr als deutlich, dass ein Verbotsverfahren des „III. Weg“ als Nachfolgeorganisation des „Freien Netz Süd“ unbedingt auf den Weg gebracht werden muss. „Wir fordern Innenminister Herrmann auf, sich für ein solches Verbotsverfahren einzusetzen!“, so Stephan Doll.

Betroffene Privatpersonen, welche diese unsägliche Ausreiseaufforderung erhalten haben, können sich gerne bei der Allianz gegen Rechtsextremismus melden. Die Allianz bietet eine Gesprächsplattform sowie vertrauliche Unterstützung im Umgang mit diesen Bedrohungen an.

Offener Brief

Pressemitteilung vom 26.04.2016

Pressekonferenz der Allianz - 15.02.2016

Allianz mahnt erneut Nürnberg hält Zusammen: Dialog statt Spaltung!

Am kommenden Sonntag, den 14.2.2016 findet in Nürnberg ab 13:30 Uhr erneut eine Demonstration „der Bürgerinitiative Sichere Heimat“ statt.

Wie bereits bei der letzten Demonstration werden hier Befürchtungen und Ängste unserer russischsprachigen Mitbürgerinnen und Mitbürger von einschlägig bekannten rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen für ihre menschenverachtende Propaganda missbraucht. Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg fordert in diesem Zusammenhang erneut „Dialog statt Spaltung“.

„Wichtig ist es, nicht den Rechtsextremen das Feld zu überlassen, sondern eventuell vorhanden Ängste in einen demokratischen Dialog ruhig und sachlich zu besprechen“ so Stephan Doll, Vorsitzender der Allianz. „Die „Stille Post“, insbesondere in sozialen Netzwerken, wird durch Rechtspopulisten und Rechtsextremisten instrumentalisiert und Menschen egal welcher Herkunft werden getäuscht.“

Weiter zur Pressemitteilung - 11.02.2016

Dialog statt Spaltung

Die Allianz gegen Rechtsextremismus fordert Dialog statt Spaltung.

Die durch die "Sozialen" Medien angeheizte Situation darf nicht dazu führen Personengruppen gegeneinander auszuspielen.

Die vollständige Pressemitteilung vom 29.01.2016 finden Sie hier.

Allianz gegen Rechtsextremismus ist bestürzt über die Terroranschläge in Paris

Die neu gewählten Vorsitzenden der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg verurteilen im Namen des gesamten Netzwerkes die Anschläge in Paris aufs Schärfste. Solche Taten sind mit nichts zu begründen.

Mit diesen terroristischen Taten wollen Menschenfeinde unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Gesellschaft verstören. Dies lassen wir nicht zu. So wie wir auch unsere Rechtstaatlichkeit nicht aus den Angeln heben lassen.

Empörung über Gerichtsentscheidung zur Demonstration „Die Rechte“ am 07.11.2015 am Hauptmarkt in Nürnberg

Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist empört über die Aufhebung des durch die Stadt Nürnberg erlassenen Verbots der Demonstration des Landesvorsitzenden der Partei „Die Rechte“ am Hauptmarkt in Nürnberg, durch das Verwaltungsgericht in Ansbach.

Diese Demonstration bedroht die Sicherheit und den Frieden in Nürnberg.

Weiter zur Pressemitteilung der Allianz vom 6.11.2015 -->

Die Allianz gratuliert...

... Ruth Brenner, Sprecherin des Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus, zur Verleihung des Ehrenbriefes der Stadt Fürth.

Offener Brief an Herrn Ministerpräsidenten Tillich

als Reaktion auf die Aussage "Die Muslime, nicht aber der Islam gehört zu Deutschland"

27. Januar 2015

ZUM VERBOT DES "FREIEN NETZ SÜD"

Pressemitteilung (25.07.2014)

Aktueller Hinweis – Hetze gegen Flüchtlinge und Wortergreifungsstrategie Rechtsextremer

Weiter zu Pressemitteilung...

Vorbehaltsvorschlag / Ausschlussklausel zum Download

(09.07.2014)