Tagung: Die katholische Kirche und die radikale Rechte - eine notwendige Debatte

Die Haltung zu Fragen von demokratischen Grundprinzipien, Einwanderung und Gleichstellung gestaltet sich auch im christlichen Milieu in Deutschland divers. Keinesfalls ist die Nächstenliebe stets die Maxime für politisches Denken und Handeln.

Auch in kirchlichen Kontexten gibt es Positionen, die die Gleichwertigkeit aller Menschen nicht erkennen lassen und radikal-rechte Narrative vertreten. Das Auftreten eines rechten Christentums fordert sowohl Pfarrgemeinden als auch die übergemeindlichen Kirchenstrukturen heraus. Sie müssen einen Umgang mit rechten Gläubigen in den eigenen Reihen finden und auch den Argumenten einer radikal-rechten Theologie begegnen.
In diesem Zusammenhang werden bei der Tagung auch weiterführende Fragen diskutiert: Welche politisch-religiösen Motive stehen im Fokus? Wie können katholische Pfarrgemeinden die Auseinandersetzung mit radikalen Rechten in den eigenen
Reihen gestalten? Wie kommt es dazu, dass sich Menschen mit rassistischen, sexistischen, homophoben oder antisemitischen Einstellungen auf „christliche Werte“ berufen? Wie sind sie organisiert und welchen Einfluss haben sie auf kirchliche  Strukturen und gesellschaftliche Debatten?
Wie verhält sich verschwörungstheoretisches Denken zum christlichen Glauben? Und vor allem - wie können Christinnen und Christen, die sich für Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzen möchten, mit ihrem Handeln wirken?

> Weitere Infos 

> Anmeldung